Kirchenfenster

4/20 Kirchenfenster

GottesGabe Fast hätte meine erste Pfarrstelle nach dem Studium Poritz geheissen. Und das ist kein Witz! Doch die Pfarrstelle am gefühlten Ende der Welt war durch einen Planungsfehler schon besetzt, so dass ich anderswo eingesetzt wurde, nämlich in Hohenberg-Krusemark. Wo in diesem Ort der hohe Berg ist, habe nie herausgefunden, denn die Gegend dort ist flach wie ein Teller und man kann schon am Mittwoch sehen, wer am Sonntag zu Besuch kommt.Mein Schwager musste zum Beispiel als Kirchenmusiker oft in dem Ort Wolkenrasen Orgeldienst leisten. Welch ein klangvoller Name. Man sieht sie fast vor sich, die rasenden Wolkentürme, wie sie …

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3/20 Kirchenfenster

Immer noch eine leere Kirche Es ist Ende April und wir warten auf das Ende der einschneidenden Beschränkungen, die unser Leben in den vergangenen Wochen seit März bestimmt haben. Ein Ende ist absehbar, auch wenn jetzt noch nicht feststeht, in welchen Schritten und wie schnell sich unser aller Leben wieder normalisieren wird. Vieles ist noch unklar und manches wird sich wohl auch erst entscheiden, wenn die weitergehende Entwicklung rund um das Coronavirus erkennbar wird. Eines scheint jedoch jetzt – Ende April – deutlich zu sein: Wir werden bis weit in den Sommer hinein von diesem Virus undden Schutzmassnahmen betroffen sein. …

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In der Kirche Evangelische Kirchgemeinde Sevelen

2/20 Das Kirchenfenster

Am 1. März beginnt wieder die Passions oder Fastenzeit. Beim Wort Fasten denken wohl die meisten zuerst ans Abnehmen. Mal wieder ein paar Pfunde runterkriegen, die sich am vergangenen Weihnachtsfest auf Hüften und Bauch gelegt haben. Das wollen sicherlich viele.Aber darum geht es beim Fasten gar nicht. Klar gibt es das sogenannte Heilfasten, dem man für eine knappe Woche nur Flüssigkeiten zu sich nimmt. Aber auch das meine ich nicht. Beim Fastendenke ich eher an das freiwillige Verzichten auf liebgewordene Gewohnheiten. „40 Tage ohne“, so heisst die Fastenaktion unserer Kirche. Ich kennen etliche Menschen, die diese 7 Wochen zwischenAschermittwoch und …

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11/19 Das Kirchenfenster

Ich weiss nicht, ob du solche Situationen auch schon erlebt hast, bei uns in der Familie heissen sie: Zeitraub-Überfall. Hinter diesem Phantasiewort steckt der ganz alltägliche Wahnsinn. Du stehst in deiner Wohnung und bist geradedabei, die grösste Reinigungsaktion in diesem Jahr zu starten:Putzeimer mit frischem Wasser und Schrubber stehen schon bereit, die Schürze ist umgebunden, die Stühle sind alle hochgestellt und gerade willst du voller Elan den Putzlumpen schwingen, da klingelt es an der Tür. Und einfach so steht im grössten Trubel unangekündigter Besuch vor der Türe: „Hallo, du hast doch mal erwähnt, dass du so gerne Zwetschgen isst. Wir …

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8/19 Das Kirchenfenster

Ganz am Anfang der Bibel steht die Geschichte, als Gott die Welt geschaffenhat. Und als er sein Werk beendet hatte, forderte er die Menschen auf, allen Lebewesen und allen Dingen einen Namen zu geben. Bevor ich jemandem oder etwas einen Namen gebe, muss ich mit ihm vertraut sein. Und wahrscheinlich hatte Gott genau das im Sinn als er uns Menschen diesen Auftrag gegeben hat: Wir sollen mit unserer Umwelt, mit den anderen Geschöpfen und unseren Mitmenschen vertraut sein. Und so kommt es auch, dass ein kleiner Mensch, wenn er sprechen lernt, zuerst einmal Namen sprechen lernt: Mama und Papa, Oma …

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5/19 Das Kirchenfenster

Pfingsten ist das Fest des aufkommenden Windes. Eine frische Brisefährt in uns. Da kommt einiges durcheinander, wirbelt den Staub derletzten Jahrhunderte auf und bringt alle kräftig in Schwung. In solchem Getümmel entsteht neues Leben, neue Ordnung, eine neueGemeinde. So war es damals, als aus den deprimierten Freunden Jesu eine schwungvolle Gemeinschaft wurde mit einer Botschaft, die begeisterte (Apostelgeschichte Kapitel 2). Doch wann fährt uns der Geist in dieGlieder, der Geist der Erneuerung, der Geist der Gemeinschaft, der Geist desWiderspruchs? „Es bewegt sich nichts“ – ein schlimmer Ausspruch unserer Tage, der leidernicht selten auch in der Kirche zu hören ist. Im …

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11/18 das Kirchenfenster

Hast Du Dir schon einmal überlegt,wie oft Du am Tag durch eine Tür gehst? Haustür, Wohnungstür, Tür zumKeller oder zum Stall, Autotüren, Türen zur Arbeit oder zu öffentlichen Einrichtungen, Türen zum Kino oder Theater oder auch die Kirchentür. Kinder malen sich in ihrer Phantasie aus, was wohl unter einer Falltür odereiner Tür einer alten Burg versteckt sein könnte. Und so mancherErwachsene denkt wohl ab und zu: „Na, wie es wohl hinter dieser Tür aussieht…“

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