Jahr: 2019

11/19 Das Kirchenfenster

Ich weiss nicht, ob du solche Situationen auch schon erlebt hast, bei uns in der Familie heissen sie: Zeitraub-Überfall. Hinter diesem Phantasiewort steckt der ganz alltägliche Wahnsinn. Du stehst in deiner Wohnung und bist geradedabei, die grösste Reinigungsaktion in diesem Jahr zu starten:Putzeimer mit frischem Wasser und Schrubber stehen schon bereit, die Schürze ist umgebunden, die Stühle sind alle hochgestellt und gerade willst du voller Elan den Putzlumpen schwingen, da klingelt es an der Tür. Und einfach so steht im grössten Trubel unangekündigter Besuch vor der Türe: „Hallo, du hast doch mal erwähnt, dass du so gerne Zwetschgen isst. Wir …

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8/19 Das Kirchenfenster

Ganz am Anfang der Bibel steht die Geschichte, als Gott die Welt geschaffenhat. Und als er sein Werk beendet hatte, forderte er die Menschen auf, allen Lebewesen und allen Dingen einen Namen zu geben. Bevor ich jemandem oder etwas einen Namen gebe, muss ich mit ihm vertraut sein. Und wahrscheinlich hatte Gott genau das im Sinn als er uns Menschen diesen Auftrag gegeben hat: Wir sollen mit unserer Umwelt, mit den anderen Geschöpfen und unseren Mitmenschen vertraut sein. Und so kommt es auch, dass ein kleiner Mensch, wenn er sprechen lernt, zuerst einmal Namen sprechen lernt: Mama und Papa, Oma …

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Konfirmation 2019

Was hat ein Pferd in der Badewanne mit den Konfirmandinnen und Konfirmanden des Jahres 2019 zu tun? Eine Antwort auf diese Frage gab der Festgottesdienst zur Konfirmation 2019. Es ging um Dankbarkeit, um eine dankbare Lebenseinstellung, die der Schlüssel zu einem gelingenden Leben ist. Nichts im Leben ist selbstverständlich und das meiste davon wird uns aus Gottes Gnade geschenkt. Den Blick für diesen Segen Gottes nicht zu verlieren, ist die grosse Lebensaufgabe, mit der die Konf aus dem Gottesdienst entlassen wurden.

5/19 Das Kirchenfenster

Pfingsten ist das Fest des aufkommenden Windes. Eine frische Brisefährt in uns. Da kommt einiges durcheinander, wirbelt den Staub derletzten Jahrhunderte auf und bringt alle kräftig in Schwung. In solchem Getümmel entsteht neues Leben, neue Ordnung, eine neueGemeinde. So war es damals, als aus den deprimierten Freunden Jesu eine schwungvolle Gemeinschaft wurde mit einer Botschaft, die begeisterte (Apostelgeschichte Kapitel 2). Doch wann fährt uns der Geist in dieGlieder, der Geist der Erneuerung, der Geist der Gemeinschaft, der Geist desWiderspruchs? „Es bewegt sich nichts“ – ein schlimmer Ausspruch unserer Tage, der leidernicht selten auch in der Kirche zu hören ist. Im …

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